Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2026
Während der Beta-Phase gelten ergänzend oder abweichend individuelle Vereinbarungen, die wir im Rahmen Ihres Beta-Zugangs mit Ihnen treffen. Maßgeblich ist die jeweils bei Vertragsschluss gültige Fassung dieser AGB.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Bereitstellung und Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „FirmaPilot“ sowie zugehöriger Leistungen durch Artem Boiko, Big Data and Machine Learning in Construction (nachfolgend „Anbieter“), gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“).
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Kunden FirmaPilot als webbasierte Anwendung zur Verfügung. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der gewählten Leistungsstufe (z. B. Start, Professional, Enterprise) sowie der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Auf Wunsch kann FirmaPilot auch auf Infrastruktur des Kunden betrieben werden (Self-Hosting).
§ 3 Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen stellt kein bindendes Angebot dar. Der Vertrag kommt durch Bestellung des Kunden und deren Bestätigung durch den Anbieter bzw. durch Bereitstellung des Zugangs zustande.
§ 4 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, pro Nutzer und Monat zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt nach Vereinbarung monatlich oder jährlich im Voraus.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Laufzeit und Kündigungsfristen ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden seine Daten in einem gängigen Format zum Export bereit.
§ 6 Pflichten des Kunden
Der Kunde hält Zugangsdaten geheim, schützt sie vor dem Zugriff Dritter und nutzt die Software im Rahmen der geltenden Gesetze. Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm verarbeiteten Inhalte und Daten verantwortlich.
§ 7 Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Dienste. Wartungsfenster und Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (höhere Gewalt) können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken. Konkrete Service-Level (SLA) können gesondert vereinbart werden.
§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO (siehe AVV).
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Soweit gesetzlich zulässig, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.